2012

PARISER LEBEN Jacques Offenbach

Staatsoperette Dresden

Musikalische Leitung: Ernst Theis

Bühne: Mark Gläser; Kostüme: Eva-Maria Weber




 

WIE MAN SICH BESTENS AMÜSIERT

".............unter der musikalischen Leiitung von Ernst Theis, der Offenbachs süffige Musik mit Schwung aus dem Orchestergraben klingen lässt, inszeniert Jasmin Solfaghari die Geschichte mit viel Situationskomik...Viel Applaus."

Morgenpost Dresden 30.01.2012

   


  




 

  Fotos: Kay-Uwe Schulte-Bunert


2011

ALBERT HERRING Benjamin Britten

Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Musikalische Leitung: Ulrich Windfuhr, An Hoon Song

Bühne: Daniela Schramm; Kostüme: Eva-Maria Weber









 









2010

COSÌ FAN TUTTE  Wolfgang Amadeus Mozart 

Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Musikalische Leitung: Ulrich Windfuhr, Bühne: Daniela Schramm; Kostüme: Vivien Waneck

 

       

  ...Solfaghari legt das Spiel der gefühlsverwirrten Paare Fiordiligi, Dorabella, Guglielmo und Ferrando, des weisen Versuchers Alfonso und der Gehilfin Despina konsequent als Kammeroper an, auf Nähe setzend und auf Unmittelbarkeit. Und so werden die ganz konkreten Eigenheiten der Darsteller zum Werkzeug der Intrige und der Wahrhaftigkeit...


   

        

Wenn etwa Eva Schuster als Dorabella ...mit großen Augen und heißem Appetit die spärlich bekleideten Mannsbilder betrachtet, die die überaus präsente Diana Kuznetsova als Despina ihr zum Trost im Angesicht des vermeintlich an die Front berufenen Geliebten reicht, und dabei mit dem Heißhunger der Frustrierten einer Tafel Schokolade de Garaus macht, ist dies in seiner Schlichtheit so überzeugend, dass jeder im Saal dieser Bühnenfigur bis ins Innerste der Seele schauen kann...Ebenso vielsagend gelingt es Solfaghari, die Zurückhaltung Mandy Fredrichs zu nutzen, um Fiordiligi als zweifelnd Verführte zu zeichnen...


 
           

Bei den Herren Guglielmo (Sindre Ögaard), Ferrando (Thomas Volle) und Don Alfonso (Karsten Müller) gelingt es Solfaghari, die Charaktere der Darsteller durchlässig zu machen, um dahinter die Konturen der Rollen um so präziser nachzuziehen. Ergebnis ist ein Theater, das mit sparsamen Gesten die Gültigkeit betont und sich nicht wichtigtuerisch in den Vordergrund schiebt....


Kurzum: Man sollte sie gesehen und gehört haben, diese Hochschul-Così...."

Leipziger Volkszeitung 17.05.2010, Peter Korfmacher

                    
  • Leitung der Wiederaufnahme "Pelléas et Mélisande", Inszenierung Marco Arturo Marelli, Deutsche Oper Berlin, Musikalische Leitung: Donald Runnicles
  • Leitung der Wiederaufnahme "Hänsel und Gretel", Inszenierung Andreas Homoki, Deutsche Oper Berlin, Musikalische Leitung: Donald Runnicles

2009

ALLE WÜNSCHE SIND DAHIN Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel

Hochschule für Musik und Theater Leipzig 2009 /Gastspiel Ludwigsburger Schlossfestspiele  2009

Musikalische Leitung: Helmut Kukuk, Bühne: Daniela Schramm; Kostüme: Katrin Neubert




       


"...Erstens hat Jasmin Solfaghari behutsam einige Probeszenen mit Regiehinweisen und leicht danebengehenden Dingen eingeflochten (und das so geschickt, daß es niemals aufdringlich oder gar Selbstzweck wird), und zweitens hat sie diesmal die Dialogtexte neu geschrieben, was wieder eine schöne Gelegenheit darstellte, dem Affen Zucker zu geben, wenn etwa der vermeintliche Professor Hitzig als Gastdozent der Universität Bologna vorgestellt wird, der verliebte Carl sich seine Elise im wagneresken Kampf mit Schwert und Hörnerhelm erobert oder das männliche Familienoberhaupt als Banker reihenweise Seitenhiebe auf die aktuelle sogenannte Finanzkrise losläßt....
Ziel erreicht? Ziel erreicht. "

von rls , crossover 16.06.2009


                  


  • DER BARBIER VON SEVILLA  Gioacchino Rossini
          Eutiner Festspiele , VViederaufnahme 

          Musikalische Leitung: Urs Theus, Ausstattung: Achim Römer   


             

  •   FIGAROS TOLLER TAG   Wolfgang Amadeus Mozart   
               Oper Leipzig                                                                                                                        

           Musikalische Leitung: Ulrich VVindfuhr, Bühne: Ben Baur; Kostüme: Vivien VVaneck                                                                                 
                                                      


 
Hinreißend:
Der Volksmund weiß es mit Gewissheit: „Die Zauberflöte“ ist die perfekte Einsteigeroper für Kinder –
weil Mozart hier ein Märchen verhandelt. „Figaros Hochzeit“ ist es nicht – weil es hier, wie im richtigen
Leben des göttlichen Salzburgers, immer um das Eine geht. Dabei ist es mit dem Märchen beim
Singspiel so eine Sache, weil die dahinter leuchtende Freimaurer-Mystik nur schwer vermittelbar ist.
Und in der da-Ponte-Oper ist das Eine, das so ziemlich jeder mit so ziemlich jeder immer will,
eingebettet in eine turbulente Verkleidungs- und Verwechslungsgeschichte. Überdies gibt`s im Figaro
echte Gefühle von Menschen aus Fleisch und Blut. Während in der Zauberflöte Schablonen
Symbolhaftes durchleben. Gründe genug für die Probe aufs Ensemble: „Figaros toller Tag“, Mozarts
und da Pontes Welttheater für Kinder eingerichtet von Jasmin Solfaghari, Regie-Professorin an der
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“.







Den Rest vom Fest hat sie auch gleich aus dem Musikviertel mitgebracht: Studenten singen,
Studenten spielen im Graben, vom Dirigierprof Ulrich Windfuhr souverän zu souveränen Leistungen
getrieben. Schön singen die studentischen Solisten: Kokett und temperamentvoll glänzt Steffi
Lehmann als Susanna. Naseweis gibt Christoph Heinrichs runder Bariton als Figaro vor, die Fäden
zusammenzuhalten. Sympathisch mimt Ji-Su Park als Graf den genasführten Schwerenöter. Anli Sasaki
mischt als Gräfin frauliche Melancholie in Stimme und Spiel. Lustvoll und gediegen spielt das
studentische Orchester, ein wenig altmodisch üppig, aber mit satten Bläserfarben, schönen
Phrasierungen, zündenden Impulsen – alles in allem weitaus inspirierter und inspirierender als das,
was unlängst an gleicher Stelle im Zusammenhang mit Mozarts „Don Giovanni“ zu erleben war.
Was auch für Solfagharis straffende Einrichtung und Regie gilt. Den Mond lässt sie herabsteigen und
die Handlung umreißen. Hinreißend ... macht das Schauspielstudent
Benedikt Crisand, dabei die Theaterwelt im zauberhaft naiven Bühnenbild Ben Baurs und in den
netten Rokoko-Kostümen Vivien Wanecks mit dem Leben der Protagonisten vermischend. Dabei
erreicht er mit Andeutungen oft mehr, als die ausführliche Erklärung der letzten Details zu leisten
imstande wäre.


   

Überdies bleiben im mit vielen kompletten Familien gut besetzten Parkett ohnehin keine Fragen offen.
Und wo die Logik hakt, da hilft die ausgelassene Spielwut, zu der Solfaghari ihr Personal angetrieben
hat, hilft die überirdische Musik, letzte Verständnislücken zu schließen.
Anderthalb Stunden lang sind vor Spannung und Begeisterung offen stehende Münder zur Bühne des
großen Hauses gerichtet. So gewinnt man Nachwuchs für die Oper...

Leipziger Volkszeitung, März 2009,  Peter Korfmacher

 




                      
  •   DIE OPERNPROBE Albert Lortzing   
            Hochschule für Musik und Theater Leipzig
            Wiederaufnahme anläßlich der internationalen Musikwissenschaftlichen Fachtagung zu
            "Albert Lortzing" 2009
unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Schipperges 2009

 

Jasmin Solfaghari, die an der Leipziger Musikhochschule eine Regieklasse betreut, steuerte eine mit Hochschulkollegen und Studenten erarbeitete Inszenierung der "Opernprobe" bei (einer Farce, die Lortzing kurz vor seinem frühen Tod in der Not für das Theater in Frankfurt schrieb, wo das Paulskirchenparlament damals gerade so schnöde abserviert worden war). Auch das war von musikhistorischem Interesse und hat aufs Neue ein paar bunte Pfeile und Lanzen für Lortzing in die Konkurrenz um die Befüllung der Spielpläne geschickt.

 Deutschlandfunk, 28.06.2009 Frieder Reininghaus



2008

  • LE NOZZE DI FIGARO   Wolfgang Amadeus Mozart                                                  
              Hochschule für Musik und Theater Leipzig 
   
              Musikalische Leitung: Ulrich Windfuhr, Bühne: Ben Baur; Kostüme: Vivien Waneck





FRISCHZELLENKUR MIT GROSSEN GEFÜHLEN

...Wer Mozart inszeniert, bewegt sich auf breiten, bisweilen ausgelatschten Pfaden. Wer Oper in Leipzig inszeniert in einem Mienenfeld. VVie man einen solchen Drahtseilakt trotzdem bewätligt? Mit einer Drefach-Hochzeit: Talent steckt leidenschaftlicher Spielfreude den Ring an, Kunst küsst Komödie und Musik gibt dem Theater das Ja-Wort. Am Freitag feierte Mozarts "Figaro" Premiere und Hochzeit in der Hochschule..In der unkrautüberwucherten Ruine Oper treibt der sensationelle Leipziger Sängernachvvuchs in der Inszenierung Jasmin Solfagharis prächtigste Blüten.....gerät das fast vierstündige Ränkespiel nicht zur x-ten Auflage einer staubigen Konsensinszenierung. Das astreine Originalitalienisch ist auch ohne..Übertitel verständlich...

Leipziger Volkszeitung, 16.06.2008, Charlotte Schrimpff













                                     

  • TANNHÄUSER, Richard Wagner                                                                                                      
              Oper Köln

           Musikalische Leitung: Markus Stenz,  Bühne: Frank Philipp Schlössmann; Kostüme: Mechthild Seipel

Hoffnungsferne Gesellschaftsdämmerung vor einem nachtblauen Firmament

Die ehemalige Oberspielleiterin der Bremerhavener Oper, Jasmin Solfaghari, inszenierte an der Oper Köln erfolgreich Richard Wagners "Tannhäuser"

... Elisabeth irrt durch die Reihen der aus Rom zurückkehrenden Pilger. Doch wie intensiv sie auch jeden Einzelnen mustern mag, Tannhäuser ist nicht unter ihnen. Regungslos und resigniert verharrt sie im Pilgerstrom. Auf Camilla Nylunds Gesicht ist abzulesen, wie in ihr der Entschluss reift, aus dem irdischen Leben zu scheiden. Um die Handgelenke geschlungene Verbände sind das Indiz, dass Elisabeth bereits einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Sie durchtrennt mit einem Messer die Verbände und malt sich mit dem Blut aus den tödlichen Wunden ein rotes Pilgerkreuz auf die blütenweiße Bluse.Eine sängerdarstellerische Glanzleistung der finnischen Sopranistin, die unlängst in der Rolle der "Fidelio"-Leonore an der Seite von Jonas Kaufmann als Florestan zu begeistern wusste...
Der scheiternde Emanzipationsversuch Elisabeths in einer verkrusteten Gesellschaftsdämmerung ist der bezwingendste Erzählstrang in Jasmin Solfagharis "Tannhäuser"-Inszenierung an der Oper Köln...
Die Regisseurin zeigt den Einzug der Gäste als Jahrmarkt der Eitelkeiten. Elisabeth zerschellt schließlich an den Klippen des Konfliktes von verstandesorientiertem Sinn und Sinnlichkeit. Da nützt es auch nichts, dass sich allem Anschein nach die Damen der Wartburg-Gesellschaft mit Elisabeths Liebe zu Tannhäuser solidarisieren, indem sie sich das Büßergewand der Pilger überstreifen.Mit dem Namen Jasmin Solfaghari verbinden norddeutsche Opernliebhaber atmosphärisch dichte Inszenierungen wie die von d’Alberts "Tiefland" und Zemlinskys "Geburtstag der Infantin" und der "florentinischen Tragödie". ..

Weser - Kurier, 19.03.2008, Sigrid Schuer






... welche Tannhäuser-Inszenierung kommt schon ohne Widersprüche und Unzulänglichkeiten aus? Sie ist nicht tiefschürfend...ist aber handwerklich durchaus gut gemacht und konsequent durchgehalten, gesanglich souverän bis herausragend aufgestellt. Und das Gürzenich-Orchester Köln lohnt bei Wagner ohnehin.
...Am Ende großer, uneingeschränkter Beifall.

opernnetz, 6.4.2008 Dirk Ufermann




   



  • DER BARBIER VON SEVILLA  Gioacchino  Rossini                                                                                               

              Eutiner Festspiele 

          Musikalische Leitung: Urs Theus, Ausstattung: Achim Römer  


 


             


AMÜSANTE MISCHUNG AUS CLOWNERIE UND KOMÖDIE

Jasmin Solfagharis Inszenierung des "Barbier von Sevilla" erwies sich zur Premiere bei den Eutiner Festspielen als Selbstgänger….Pralles Opern vergnügen, hingerissenes Publikum, voller Erfolg: Wenn Zuschauer fest entschlossen sind, sich zu amüsieren und wenn Künstler fest entschlossen sind, diesem Publikumswillen zu entsprechen, dann sind die besten Voraussetzungen für einen prächtigen Abend geschaffen.

So geschehen zur Premiere von Rossinis "Der Barbier von Sevilla" bei den Eutiner Festspielen.
… Jasmin Solfaghari - übrigens die erste Frau, die in Eutin inszeniert - bringt diese Geschichte in einer höchst amüsanten Mischung aus Clownerie und Komödie auf die Bühne und schafft einen stimmigen Bogen zu den musikalischen Evergreens, die das Publikum vollends gefangen nehmen.“

Schleswigholsteinischer Zeitungsverlag, 28. Juli 2008

                                                                                                                                                                       

                           


Zum ersten Mal hat in Eutin eine Frau inszeniert - Jasmin Solfaghari... Ihre Regie bündelt die unglaublichsten Ideen, sprudelt nur so von Einfällen, verbindet italienisches Stegreifspiel aus der Situation heraus mit ausgeklügelter, durchgearbeiteter Präzision.

Lübecker Nachrichten,Wolfgang Tschechne 27.7.08


                                  



                                                                                                                                                                                                  

2007

  • DIE OPERNPROBE Albert Lortzing

    Hochschule für Musik und Theater Leipzig 2007

    Musikalische Leitung: Helmut Kukuk, Inszenierung und Ausstattung: Jasmin Solfaghari    





  • RIGOLETTO Guiseppe Verdi
             Stadttheater Klagenfurt, Österreich    
      
             Musikalische Leitung: Michael Brandstätter, Bühne: Mark Gläser, Kostüme: Tomas Kypta



        


Eine Operproduktion die sowohl musikalisch wie auch inszenatorisch besticht und die jahrelange hochstehende  Operntradition des Hauses in beeindruckensvoller Weise fortsetzt. Dirigent Michael Brandstätter und Regisseurin  Jasmin Solfaghari bringen mit einem jungen internationalen Ensemble eine heutige Deutung der Verdioper auf die Bühne.

tvorf.at




"Rigoletto"-Premiere war ein voller Erfolg
Mit "Rigoletto" von Giuseppe Verdi präsentierte das Stadttheater Klagenfurt am Donnerstagabend die zweite Musiktheaterproduktion der neuen Saison. Das Publikum war begeistert...
Schickeria-Szene als Handlungsumfeld
Nicht enden wollender Applaus und Standing Ovations gab es für Darsteller, Orchester und Regieteam, unter der Führung von Jasmin Solfaghari, die bisher an führenden Bühnen Deutschlands tätig war.

Sie stellt die ursprünglich zur Zeit der Renaissance angesiedelte Handlung in die betuchte Schickeria-Szene von Kunstkennertum heuchelnden Parvenüs kapitalistischer Großstädte.

Aktueller Bezug und Stimmigkeit gefielen
"Gerade das war das Spannende, weil man das ja in der heutigen Zeit auch so erlebt. Es muss ja nicht immer alles im vorigen Jahrhundert angesiedelt sein. Es gibt ja so etwas auch heute und das ist sehr gut rübergekommen", so eine Zuschauerin.

Weitere Premierengäste schätzen die Stimmigkeit der Inszenierung, zeigten sich aber auch überrascht: "Ich habe mich zuerst ein bisschen gefürchtet, weil ich ein anderes Bild davon hatte. Aber jetzt bin ich restlos begeistert."
 

  kärnten orf.at, 08.12.2010

                 


                                      
  • IL MATRIMONIO SEGRETO  Domenico Cimarosa
              Hochschule für Musik und Theater Leipzig
  
             Musikalische Leitung: Helmut Kukuk, Bühne: Wolfgang Reuter, Kostüme: Andrea Kanapee






"Erheiternde heimliche Ehe..
Allen voran verdient es Jasmin Solfaghari für die rundum gelungene, den jugendlichen Akteuren angepasste Inszenierung...Erheiternde Regieeinfälle...glitten nie zum billigen Gag ab...
Ein beglückender Opernabend"

Leipzigs Neue 29.6.2007




   



 Die Inszenierung ist von Frau Prof. Jasmin Solfaghari, der wieder einmal eine peppig-frische und interessante Interpretation gelungen ist.

Universität Leipzig, FSR Theaterwissenschaft, 15. Juni 2007







  • BEATRICE ET BENEDICT  Hector Berlioz
              Theater Augsburg

              Musikalische Leitung: Hendrik Nanasi, Bühne: Mark Gläser, Kostüme: Tomas Kypta


 

"..Farbenfrohe und lebendige Neuinszenierung von Jasmin Solfaghari...
Der Regisseurin Jasmin Solfaghari gelang es ... Komik und Groteske im Schauspiel-Teil überzeugend zur Geltung zu bringen und diese Ebene zugleich mit den rein musikalischen Teilen zu verbinden"
Bayern 4 Klassik 15.1.2007

"



2006

  • DIE LUSTIGE WITWE   Franz Lehàr                                                                                                                              

             Oper Köln

             Musikalische Leitung: Enrico Dovico, Bühne: Mark Gläser, Kostüme: Su Bühler





Huch! "Marlon Brando"  bei der Lustigen Witwe

Es gibt Revue-Tänzerinnen, Männerstrip - sogar einen Marlon Brando-Doppelgänger! 

Und obwohl Jasmin Solfaghari die turbulente Liebeskomödie mit all ihren amourösen Ausrutschern in den prüden 50-ern spielen lässt, kommt sie frisch und flott.

Und jede Menge Bravos und Applaus bei der Premiere: "Die Lustige Witwe hat das Zeig zu Kölns neuem Hit.


Kölner Express, 16.11.2006, Sandra Ebert

    







 


           




  • ALCINA  Georg Friedrich Händel
             Hochschule für Musik und Theater Leipzig

             Musikalische Leitung: Helmut Kukuk, Bühne: Wolfgang Reutter, Kostüme: Andrea Kanapee
        
            

DER KUSS DER ZAUBERFRAU: ALCINA IN LEIPZIG

...Vorraussetzung: Sie (die Oper) muss zeitgemäß inszeniert sein und ihrem Charakter neues, frisches Leben einhauchen. Gefragt ist mithin ein Bühnenspiel, das überrascht. Der Regisseurin Jasmin Solfaghari ist dies mit der neuesten Produktion ...überzeugend gelungen... Dass die Leipziger Musikhochschule ...Jasmin Solfaghari gewinnen konnte, ist ein absoluter Volltreffer. Bravo!

Leipziger Volkszeitung, 12.06.2006, Sebastian Feuß









  • HÄNSEL UND GRETEL  Engelbert Humperdinck
    Staatsoperette Dresden,Wiederaufnahme

2005

  • THE BASSARIDS  Hans Werner Henze
            Oper Köln

            Musikalische Leitung: Markus Stenz, Ausstattung: Alexander Mudlagk




Verzweifelter Kampf gegen  göttlichen Verführer

...Damit liegt die Linie ihrer Inszenierung fest: Verzicht auf tiefenpsychologischen Ballast zugunsten einer sinnlich greifbaren Erzählung der altgriechischen Göttermythen mit ihren Verhängnissen. Das ist in jeder Phase überzeugend...
Höchst eindrucksvoll die plastische Perspnen- und Chorführung...
Ein großer, begeistert aufgenommener Abend.

Aachener Zeitung, 20.9.2005, Alfred Beaujean


         

Die Inszenierung Jasmin Solfagharis lebt von vielen Einfällen, doch ächzt sie manchmal unter einem Zuviel des Wollens: etwa der für kurze Zeit heruntergefahrene Gaze-Vorhang...oder das den Chor begleitende Kind als stummer Zeuge des Bühnengeschehens – mittlerweile fast schon zum running gag * heutiger Inszenierungen verkommen. ... Überzeugender dagegen die von Solfaghari in Szene gesetzte Grundidee: Fanatische, radikale Systeme laufen immer in Richtung einer Katastrophe, egal ob klassische Diktatur oder im Sinne einer Alle-haben-Spaß-und-wir-dürfen-alles-Philolosphie, wie sie Dionysos nach Theben bringt.
...Daher: Köln hat ein nachdrückliches, über weite Strecken eindring­liches Bekenntnis zugunsten der «Bassariden» abgelegt.
  Opernwelt, Christoph Vratz  November 2005

* Das Kind ist in der Partitur vermerkt. Anm. der Regisseurin




..Die Bühnenrealisierung durch die Regie von Jasmin Solfaghari ...ist ästhetisch und realistisch zugleich und bringt die gegensätzlich scheinenden Werkkomponenten von griechischer Antike und den moralischen Tendenzen aus der Operentstehungszeit in Einklang...
Das engagierte Ensemble bestach durch intensive Rolleninterpretationen und markant zeichnende Stimmen...

Das Opernglas, 11/2005, B. Kempen


  • HÄNSEL UND GRETEL Engelbert Humperdinck
             Staatsoperette Dresden (Wiederaufnahme bis 2009)

             Musikalische Leitung: Ernst Theis, Ausstattung: Alexander Mudlagk




Theaterzauber mit Hexenritt
Dresdens Staatsoperette brilliert mit Humperdincks Klassiker:"Hänsel und Gretel" sind im Opern-Abenteuerland

Aktion und Bewegung sind stets aus der Musik geboren. Bei den Eltern realistisch ausgedeutet, die Kinder sind aufmüpfig und tapfer wie in einer Abendteuergeschichte...Zur furiosen Ein-Mann-Revue wird die Szene der reptilartigen Hexe, die einen spektakulären Auftritt samt Ballett und Besenritt hat. ..Der Abend ist Bühnenmagie pur mit offenen Verwandlungen und Theatertricks...
Sächsische Zeitung, 5.12.2005, Uwe Schneider



 








Regisseurin Jasmin Solfaghari hatte das Stück wunderbar stimmig inszeniert und ihre Darsteller bestens eingesetzt: Speilfreudig und stimmlich bravourös meisterte das Ensemble die Märchenoper.....

Dresdner Morgenpost, 5.12.2005, Claudia Homberg



2004

  • DON GIOVANNI  Wolfgang Amadeus Mozart  
             Stadttheater Bremerhaven

             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Bühne: Stefan Heinrichs, Kostüme: Tomáš Kypta


   


Das letzte Hemd wird nicht gebügelt
Hohes Niveau begeistert Publikum

Für ihre letzte Arbeit als Bremerhavener Oberspielleiterin hat sich Jasmin Solfaghari dieses unsterbliche Meisterwerk der Opernliteratur vorgenommen und damit das Bremerhavener Publikum einmal mehr erobert. Denn Musik und Szene verschmelzen in der neuesten Produktion des Stadttheaters zu einer perfekten Einheit...Überhaupt sind die komischen Szenen auch Giovannis und Leporellos Kleidertausch mit feinem Humor gezeichnet... Die Charakterisierung von Don Giovannis Frauen gelang sehr pointiert...
Sehr überzeugend war auch die Einführung einer stummen Rolle...Wenn Don Giovanni der Zofe sein berühmtes Ständchen bringt, erscheint statt ihrer der Tod am Fenster - eine Szene von umwerfender Wirkung...

Sonntagsjournal, 14.03.2004, Wolfgang Denker





Heitere Akzente im Totentanz

..Auch die Inszenierung kann sich sehen lassen....Sie stellt das Stück zusammen mit Bühnenbildner Stefan Heinrichs als "Welttheater" on das Renaissance-Ambiente einer Himmelskarte und zitiert damit die Enstehungszeit von Mozarts/Da Pontes Vorlage...Ein pointierter Einfall von ästhetischem Reiz und gedanklöichem Gevvicht.Vor allem in Kontrast zu den modern geschnittenen Kostümen und den pfiffigen Requisiten, von denen sich Leporeppos vielseitig vervvendbarer Imbiss-Stand als ein Volltreffer ervveist...

Weser - Kurier, 8. März 2004, Gerhard Asche



2003

  • OTELLO  Guiseppe Verdi
             Stadttheater Bremerhaven

             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Ausstattung: Alexander Mudlagk



Verdis “Otello” an einer kleinen, in ihren Mitteln begrenzten Bühne... ...man geht mit Skepsis in die Aufführung. Und ist Überrascht von einer in sich stimmigen, durchweg sehr achtbaren Produktion. Deren szenische Seite nimmt für sich ein durch ein klares Konzept, das Jasmin Solfaghari vorlegt, seit Jahren Oberspielleiterin der Oper. Sie sieht Verdis Spätwerk als düsteres Nachtstück, in dem auch die beiden helleren Mittelakte konsequent eingedunkelt und auf strenge Monotonie gestimmt sind. Dass trotzdem Abwechslung, Bewegung in das Geschehen kommt, dafür sorgt die geschickte Führung der Personen und der Massen...

Opernwelt, Februar 2004, Gerhard Asche


Eifersucht springt aus dem Rahmen

... Mit dem Auftakt zielt die Regisseurin auf das schreckliche Ende: während im Vordergrund die Zyprioten den Sieg Othellos über die Türken verfolgen, wird das Bett angestrahlt, auf dem Othellos Gattin Desdemona erwacht : es ist mit goldenem Tuch wie ein Sarg drapiert. So ist das tödliche Ende dem triumphalen Auftakt eingeschrieben.

Die Inselbewohner selbst sind keineswegs Vorposten einer höheren Kultur, sondern ein düsteres Rocker- Völkchen . ... ... Solfaghari lässt das gesamte Geschehen auf einer mehrfach gestuften Plattform spielen, deren Ebenen mittels kleiner Treppchen und Podeste verknüpft und aufgebrochen sind. Auch der intimste Ort Desdemonas Schlafgemach - atmet Eiseskälte. ...

.. Bremerhavens neuer Othello-, ... ...das ist ein gefrorener Bilderbogen den die Musik ganz langsam auftaut .

 taz Bremen, 27.12.2003, Hans Happel

Glatzen zwischen Bar und Bett

Regisseurin Jasmin Solfaghari überführt die Binnenspannung der Musik intelligent eine schlüssige Konzeption: Sie stellt keinen Klischee- “Mohren” auf die Bühne, sondern erinnert daran, dass der “Othello” aus Shakespeares Tragödienvorlage ein Stammesfürst ist, der versklavt wurde und als venezianischer Feldherr wieder aufstieg. Ihr Titelheld ist durch seine mit geheimnisvollen Ornamenten verzierte Glatze und ein magisches Gewand als Fremder besser charakterisiert als es schwarze Schminke je könnte.. Schwarz sieht es eher um ihn herum aus. ... ...Dieser Fähnrich , der sich dafür rächt, dass er nicht zum Hauptmann befördert wurde,... ....Ein gelenkiger Einflüsterer mit Kahlkopf, der bei seinem garstigen Credo in Rotlicht getaucht wird und am Bühnenportal herumklettert. In Otello und Jago stehen sich somit zwei Außenseiter gegenüber, die am Ende des 2. Akts eine grandios- groteske Symbiose eingehen.. Wie es sich für einen Höllenfürsten gehört, leitet Jago im Untergrund eine Schar von “Hell´s Angels” eine Rockerbande in Lederkluft, die sich anfangs in einer aus der Tiefe heraufsteigenden Spelunke mit eindeutigen Gebärden vergnügt, derweilen sich - zwei Etagen höher - Desdemona und Otello zur Liebesnacht bereiten. Hier der schlichte Militär, dort der verschlagene Terrorist.

Zwei Glatzen zwischen Bar und Bett.


 


Die gesellschaftlichen Unterschiede werden mit vielen verschieden hohen Podesten, Treppchen und der geschickt eingesetzten Hebebühne (Ausstattung. Alexander J. Mudlagk) konsequent ausgebildet. Wobei das große Liebesduett keineswegs zur “heilen Welt” überhöht ist: Statt dem besungenen Siebengestirn funkeln hier nur die Lichter der Großstadt. Die Regisseurin führt eine Gesellschaft vor, die sich ausschließlich über Herrschaftszeichen definiert. Die türkische Fahne, die Anfangs flugs durch den Markuslöwen ersetzt wird, taugt als erstes Symbol dafür. Entsprechend torkelt Otello die Stufen hinunter, wenn er beim Staatsempfang seine Frau öffentlich des Ehebruchs bezichtigt: Gesellschaftlich unangepasstes Verhalten wird sofort sanktioniert. ... ... Nach Desdemonas Tod stehen alle vor der Erkenntnis, dass der Terror stärker war, und hätten es doch ahnen können. Der prunkvolle Goldrahmen des von zwei Barock-Atlanten gestützten Bühnenportals war unten längst bis auf den nackten Stein abgebröckelt, der gesellschaftliche Putz lange herunter. Nur nicht im guten alten Stadttheater: das erlebte einen glänzenden Abend.

Nordsee - Zeitung, 27.12.2003,  Sebastian Loskant

 

  • TIEFLAND  Eugène d'Albert
             Stadttheater Bremerhaven

             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Ausstattung: Alexander Mudlagk


Brillianter Saisonauftakt in Bremerhaven mit Tiefland

...brilliert nun Jasmin Solfaghari mit einer ausgefeilten Personenregie, die den Spannungsbogen bis zum packenden Showdovvn im Finale immer weiter steigert. ...Die innere Zerrissenheit von Marta, die zwischen beiden Feuern steht, arbeitet die begabte Menschenbeobachterin Solfaghari ebenso heraus wie die fatale sexuelle Abhängigkeit, die Sebastiano und Marta aneinander kettet...

Die Welt, 21.9.2003, Sigrid Schuer


 

G E B I R G S K R I M I

... Zudem ist Jasmin Solfaghari eine äußerst schlüssige Inszenierung gelungen, ein spannender Opern - Thriller ohne den geringsten Leerlauf, mit einem furiosen Zweikampf als effektvollem Höhepunkt. ..Die Zeichnung der Personen war sehr ausgefeilt. Sicher-Sebastiano war natürlich der klassische Opernfiesling, ein abgefeimter Bösewicht. Aber Pedro und Martha machten durchaus Entwicklungen durch, Pedro war keineswegs nur naiv, eher unerfahren. Und Martha ging der Tod ihres ehemaligen Liebhabers doch näher als sie dachte. Ob sie wirklich mit Pedro glücklich wird, darf bezweifelt werden.

Orpheus,  20.09.2003,  Wolfgang Denker




..Das Stadttheater Bremerhaven konnte mit einer schlüssigen Inszenierung von Jasmin Solfaghari in den atmosphärisch dichten Bühnenbildern von Alexander Mudlagk die Qualitäten des Werkes unter Beweis stellen. ... 

Der neue Merker, Wien, Volker Heinig

  • DIE KLEINE ZAUBERFLÖTE  Wolfgang Amadeus Mozart;
          Stadttheater Bremerhaven 

          Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch, Bühne: Jasmin Solfaghari, Kostüme: Tomáš Kypta

          

Pamina 2003 speist Spaghetti
Gekonnte Kombination von aktuellem Zeitgeist und Klassik

...Farbenprächtige Bühnenbilder und phantasievolle Kostüme machen "die kleine Zauberflöte" zu einem optischen Ereignis. Immer wieder beziehen die Darsteller ihr junges Publikum in das Bühnengeschehen ein. Die Kinder agieren als Bäume und als Tierparade. Sie verstecken sich als Sklaven des Monostatos im Orchestergraben und versuchen ihm beim Einfangen Papagenos und Paminas zu helfen...Die Arien, die Jasmin Solfaghari für Ihre Inszenierung gewählt hat, sind eingängig...wunderschön  von den Darstellern interpretier...

Sonntagsjournal, 25. Mai 2003, Andrea Lammers
 


      

                     
  • COSÌ FAN TUTTE   Wolfgang Amadeus Mozart                                                                            
             Stadttheater Bremerhaven
          
             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Bühne: Stefan Heinrichs, Kostüme: Tomáš Kypta







Mozarts "Cosí fan tutte" in einer schlüssigen Inszenierung am Stadttheater Bremerhaven

...Wie aus der anfänglichen Abneigung den fremden Gestalten gegenüber langsam Zuneigung und später Liebe wird, wie die überheblichen Männer nach und nch untreue Seiten ihrer Geliebten entdecken, dann aber fremde Gefühlswelten aufbrechen - das hat die Regisseurin mit Liebe zum Detail nachgespürt...Damit deutet Jasmin Solfaghari die Oper als naturwissenschftliches Experiment am menschen. Beobchtet werden Frauen, die unterdrückte Emotionen an die Oberfläche lassen und Männer, die die Kontrolle über ihr Treiben verlieren...

Weser - Kurier Bremen, 28.04.2003, Markus Wilks





Liebestest im Glaskäfig

...Jasmin Solfaghari geht..noch einen Schritt weiter. Die Heiratsverträge, die alles wieder zum Alten wenden sollen, werden zerrissen, die Drehbühne rotiert wie das Herzenskarussell, die innerlich ausgehöhlten Figuren finden nicht mehr zueinander und treten einsam ab...

Nordsee - Zeitung, 28.04.2003 Sebastian Loskant




2002

  • FIDELIO  Ludwig van Beethoven                                                                                                
             Stadttheater Bremerhaven

             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Ausstattung: Alexander Mudlagk

       

Überwachungskameras auf der Opernbühne

Merklich geschockt waren manche Premierengäste, als sich der Vorhang öffnete:... ....keine historischen Kostüme und Kulissen - dafür Überwachungskameras ... ... Hörbares Aufatmen des Publikums im zweiten Bild: obwohl ihm auch weiterhin die Aktualität der Oper um die Ohren gehauen wird, scheint ein Teil des Publikums ob des großartigen Bühnenbildes von Alexander J. Mudlagk versöhnt: Mit glänzenden Blech verkleidete Wände und Schrägen .... ...eine sehenswerte Inszenierung, mit der wieder mal “großes Theater” in die Seestadt weht.

Nordsee - Zeitung, Sebastian Loskant


     


Inspiriert und feurig "Fidelio" am Stadttheater Bremerhaven

Die Inszenierung der neuen Oberspielleiterin Jamin Solfghari kann sich sehen lassen... Es zeichnet die Regisseurin aus, dss sie einen sozusagen "stillen Stil" hat, sie pfropft nicht sekundär Gedachtes auf, sie interpretiert nicht, sie arbeitet ganz einfach sehr sauber aus der Partitur heraus. Und sie gibt sich erfolgreiche Mühe, alles auszumerzen, was "Opernpomp" ist oder sein könnte und nicht nur Stücke wie dieses töten würde....Unendlich viele Szenen...sind überzeugend gestaltet weil Solfaghari vorsichtig ist. nie draufsetzt, gut mit Licht und Stellungen arbeitet und kleine zarte, präzise Gesten erarbeitet...

foyer, Das Kulturjournal 15.1.-15.3.2001 , Ute Schalz-Laurenze





  • DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR  Otto Nicolai 
              Stadttheater Bremerhaven

         
Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch, Bühne: Inga von Bredovv, Kostüme: Tomáš Kypta


Leichtes ganz ernst genommen

... Die Bremerhavener Neuinszenierung ervvies sich als amüsanter, leichtfüßiger mit einigen treffenden ironischen Spitzen
versehener Theaterabend. Gute unaufdringlich heitere Unterhaltung auf musikalisch beachtlichem Niveau..."

Weser - Kurier, 22. Oktober 2002, Gerhard Asche








Hinter der Fasade

Menschen, die nach starren Regeln und lokalen Gebräuchen leben, müssen nicht langweilig oder bieder sein. Die Regisseurin entlockt dem Zuschauer immer wieder ein Schmunzeln und gleitet nur selten ins Alberne ab. Damit inszenierte sie Otto Nicolais Meisterwerk als das, was es ist: als komisch-fantastische Oper, die auch ohne Aktualisierungen modern ist. Umgesetzt wurde dieses Konzept von Sängern, die seit Jasmin Solfagharis Wirken als Oberspielleiterin präsenter und spielfreudiger geworden sind..."

Das Opernglas 1/2003, MW







  • NEUES VOM TAGE  Paul Hindemith 
             Stadttheater Bremerhaven 

             Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Bühne: Susanne Sommer, Kostüme: Tomáš Kypta


Das ist schon eine Schlagzeile wert

Jasmin Solfaghari begeistert mit "Neues vom Tage" von Paul Hindemith

"Zu Beginn kippt im Eifer des ehelichen Gefechts, bedingt durch ein plötzlich entflammtes Scheidungsinferno, der Frühstückstisch um. Am Schluss ziert das Hochzeitsbild des Paares namens Eduard und Laura die erste Zeitungsseite - als riesiges Bühnenbild mit Lebendfiguren. Dazwischen liegen eineinviertel Stunden köstlichen Revuemusiktheaters, wie wir es gern und leider viel zu selten sehen. Im Bremerhavener Stadttheater hat sich Regisseurin Jasmin Solfaghari der lustigen Opernrarität "Neues vom Tage" von Paul Hindemith nun beherzt und schneidig angenommen....
Jasmin Solfaghari unterstreicht in ihrer Bremerhavener Inszenierung die sehr rasche Szenenfolge und arbeitet das Komische, Witzige von Figuren und Handlung heraus....
Diese Inszenierung hat eine Schlagzeile verdient.""

bvl
, vvelt Hamburg 04.06.2002




  • DON PASQUALE Gaetano Donizetti                                                                                                 
             Stadttheater Bremerhaven

         
Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch, Bühne: Luzia Gossmann, Kostüme: Tomáš Kypta

      




2001

  •  HÄNSEL UND GRETEL   Engelbert Humperdinck  
               Stadttheater Bremerhaven    

           Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch, Bühne: Luzia Gossmann, Kostüme: Tomáš Kypta 



Eine Oper mit Zauber und Fantasie:

Bremerhaven hat in der Oper wieder die Position des Oberspielleiters besetzt und mit der deutsch-iranischen Regisseurin Jasmin Solfaghari offensichtlich einen guten Griff getan. ..Die jetzige Aufführung weist auf eine sorgfältige, sehr persönliche Handschrift...Präzise gezeichnet auch die traurige Familienidylle im ersten Akt, wenn die gestresste und überforderte Mutter die Kinder zum Beerensammeln schickt. ..

taz bremen, Ute Schalz-Laurenze 7.11.2001
    



.....Doch derzeit ändert sich  etwas, denn mit der neuen Oberspielleiterin Jasmin Solfaghari verbessern sich bei nie provozierender Optik zunehmend die schauspielerischen Qualitäten der Sänger. Und Humperdincks Märchenoper ist ein Werk, bei dem sich die solisten ausgesprochen locker und facettenreich bewegen müssen. Das ist ihnen überwiegend gelungen, so dass das Problem, Erwachsene spielen Kinder, glaubhaft gelöst vvurde...
Großer Jubel...für eine unbeschwerte, märchenhafte Produktion, die vermutlich viele Freunde finden wird.

Weser - Kurier Bremen, 5.11.2001, Markus Wilks




  • CAVALLERIA RUSTICANA / I PAGLIACCI  Mascagni/Leoncavallo                                         
          Stadttheater Bremerhaven    

           Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Bühne: Ekkehart Kröhn, Kostüme: Tomáš Kypta 


Auf der Treppe tobt das Leben

...Mit viel Italo-Charme...........die Choristen spielen hierbei herrliche Dorftypen ...Doch die Regie
weckt auch Verständnis für Nedda...(sie) macht im Vogellied mit Leichtigkeit das abenteuerlustige, im Duett mit dem kernigen Liebhaber Silvio das von Verlustängsten bewegte Mädchen glaubhaft...

Nordsee-Zeitung, 17.09.2001, Sebastian Loskant





Psychodramen im italienischen Dorfmilieu

Es war ein eigentlich ganz traditioneller Opernabend. Und doch fesselte er vpn Anfang bis Ende. Weil er gut gemacht war handwerklich und künstlerisch....Für ihren Einstand versagt sich Jasmin Solfaghari alle Regie-Mätzchen. Sie erzählt einfach diese beiden starken Geschichten aus dem italienischen Dorfleben mit allen ihren innewohnenden menschlichen Verwicklungen nach und findet dabei ein genaues Gleichgewicht zwischen realistischem Darstellen und in seelische Tiefen weisenden symbolischem Hintersinn...Innerhalb dieses Rahmens weiss die Regisseurin die Chorauftritte zu beleben, indem sie innerhalb des Ganzen einzelne Typen profiliert, Einzelschicksale in Miniaturformat darstellt, ohne dabei Gefahr der Überakzentuierung zu erliegen. Stets bleibt der Chor...auch als Block fassbar, als dörfliche Moralinstanz sozusagen...Reicher Beifall im vollbesetzten Haus.

Weser - Kurier Bremen, 17.09.2001, Gerhard Asche





...Das Wagnis der Regisseurin besteht darin, die Opernstoffe nicht gegen den Strich zu lesen, sondern sich dem Weg der Musik zu überlassen. So werden erst die Frau und dann der Mann zum Mittelpunkt des Liebesschmerzes, beide sind Täter und Opfer zugleich. Ein gelungener Spielzeit-Auftakt vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen.

taz bremen 17.09.2001, Hans Happel




  • EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE / DER ZWERG   Alexander von Zemlinski                    
           Stadttheater Bremerhaven    

           Musikalische Leitung: Stephan Tetzlaff, Bühne: Ekkehart Kröhn, Kostüme: N.N.



..Mit einer vor Ort selten so detailliert erlebten Personenregie konnte Jasmin Solfaghari punkten. Sie interpretierte die "Tragödie" als Opernkrimi à la Hitchcock, den "Zwerg" partiturtreu als ein mediterranes Jugendstil-Märchen in Oscar Wilde Manier.
Ergriffener Beifall..zeigten, daß die Botschaft angekommen ist.

Welt, 15.05.2001, Markus Wilks







...Regisseurin Solfaghari inszeniert  weniger die Geschichte vom Ästheten, der an der Wirklichkeit scheitert, als da erschütternde Märchen, das es in der Vorlage (Oscar Wilde)- ja ist. Mit viel Liebe zum Detail fabuliert sie etvva die Geburtstagsfeier...Dieser Zemlinsky-Abend lohnt sich.

Nordsee-Zeitung, 14.05.2001, Sebastian Loskant





vor 2001

  • IMMER NUR LÄCHELN  Stück von Jasmin Solfaghari
          Komödie Winterhuder Fährhaus 
          Musikalische Leitung: Jakob Vinje, Ausstattung: Jasmin Solfaghari 





Traumhafte Hommage an Richard Tauber

"Er singt einfach wundervoll", schwärmte eine Zuschauerin nach der gelungenen Uraufführung. Gemeint ist Peter Galliard, der für einen Richard-Tauber-Abend von der Hamburgischen Staatsoper an die Komödie Winterhuder Fährhaus wechselte.

Als der zu seiner Zeit berühmteste Operetten-Tenor feierte Galliard im ausverkauften Kleinen Saal der Privatbühne einen persönlichen Erfolg als Sänger und Schauspieler. Zu unvergesslichen Melodien wie "Dein ist mein ganzes Herz" oder "Ich küsse Ihre Hand, Madame" hat er "die Träne in der Stimme". Und er bringt den Charme, das "gewisse Etwas", das die Menschen an Tauber faszinierte, gut über die Bühne.

Jasmin Solfaghari, die auch Regie führte und für die stilvolle Ausstattung sorgte, zeigt in ihrem Theaterstück "Immer nur lächeln" einen Tag im Leben des Stars. Es ist der 16. Mai 1932 - Taubers 41. Geburtstag. Zwischen der musikalischen Probe und dem Konzert im Berliner Metropol-Theater vermitteln Szenen in der Hotel-Suite und der Garderobe einen Eindruck von der Persönlichkeit, der Geschäftstüchtigkeit, der unpolitischen Haltung des Künstlers, der 1933 auf Grund seiner jüdischen Herkunft emigrieren musste.

Um den Sänger herum gefällt und amüsiert Albrecht Ganskopf als Hotelboy und Journalist, als Franz Lehár und als aufdringliche Verehrerin. Und der hervorragende Pianist Jakob Vinje. Für die Fans der leichten Muse ist dieser stimmungsvolle Abend an der Komödie extra feiner Hör- und Sehgenuss.

BRIGITTE SCHOLZ, Hamburger Morgenpost, 05.10.1999

        

Fotos: Joachim Hiltmann




  •  A LADY DI ES (UA 2000)  Stefan Hippe
          Staatstheater Nürnberg 
          Musikalische Leitung: Gayler, Ausstattung: Mark Gläser
              




  • EINE NACHT IN VENEDIG (1999) Wiener Kammeroper, Österreich
          Wiener Kammeroper, Österreich 
          Musikalische Leitung: Ernst Theis, Ausstattung: Gilles Gubelmann


 




  • L'INFEDELTÀ DELUSA (1997)  Joseph Haydn
          Ludwigsburger Schlossfestspiele, Kelter Bietigheim
          Musikalische Leitung: Dieter Kurz, Bühne: Stefan Heinrichs, Kostüme: Regine Becker



MINESTRONE MIT TURNSCHUH UND PUTZLAPPEN

...Die Ludwigsburger Schlossfestspiele präsentieren das selten gespielte Stück jetzt in der Bietigheimer Alten Kelter als einen von Jasmin Solfaghari ganz reizend und gelegentlich auch recht deftig inszenierten "Haydn-Spaß", ...Bearbeitet sind lediglich die gesprochenen Dialoge, die Solfaghari eingedeutscht und der Verlegung der Handlung in die 60-er Jahre angepasst hat. Ergänzt wird diese schon von Telemann einst an der Hamburger Oper gepflegte Mehrsprachigkeit durch ungeniert breites Schwäbisch, das sich auf die alte Buffa-Tradition der Dialekteinlagen berufen kann und hier darauf verweist, daß die Handlung in ländlicher Gegend spielt...

Stuttgarter Zeitung, 01.08.1997, Werner Müller-Grimmel



  • EUGEN ONEGIN (1996)  Peter I. Tschaikovskij
           Landestheater Linz, Österreich
           Musikalische Leitung: Ingo Ingensand, Ausstattung: Kurt Pint

    

Nüchternheit, die den Blick schärft
Der Ton ist ganz aufs Lyrische gestellt

...Eine gewisse Nüchternheit mag man vordergründig als Manko empfinden, sie kann aber den Blick schärfen für die Profilierung der ausgeprägten Charaktere, um die sich die Regie mit gutem Erfolg sorgt. Auch der logisch nachvollziehbaren Personenführung und der Bewegungsabläufe wegen könnte man Jasmin Solfaghari ...als jene (Regisseurin) ansehen, die sich am meisten Respekt vor dem in Szene gesetzten Stück bewahrt hat...

Salzburger Nachrichten, Hermann Schönegger  24.12. 1996



           Fotos: PeterPeter



  • DIE MENSCHLICHE STIMME (1996) Francis Poulenc  
          Hamburgische Staatsoper/opera stabile     
          Musikalische Leitung: Daniel Sarge, Bühne: Heinz Gellrich, Kostüme: Doris Kirchhof



Intimer Abschied

...In  Jasmin Solfagharis Inszenierung...wirkt das Läuten des Telefons wie eine Erlösung und ist gleichzeitig der Beginn einer langsamen Zerstörung, die die Regisseurin in wohldurchdachten Ritualen zelebriert...Der Zuschauer wird zum Voyeur, der gespannt die Seelenregungen...verfolgt...ein nuanciertes, spannendes Psychogramm eines Abschieds von der Liebe und vom Leben.

Hamburger Rundschau, 19.09.1996 Cornelia Hoyer



Ein Experiment jenseits des gängigen Repertoires

...Die Inszenierung hatte Spannung: die Gesangspartien  waren mit einer klugen Bewegungsdramaturgie gepaart, die die Rituale des Telefonierens, vom Spiel mit den Schuhen bis zum Kreisgang an der Leine überzeugend auslotete...

HA, 16.09.1996, uma


  •  DIE PERLE (UA 1994)  Hans Georg Pflüger
          Ludwigsburger Schlossfestspiele, Kelter Bietigheim
          Musikalische Leitung: Dieter Kurz, Bühne: Stefan Heinrichs, Kostüme: Regine Becker



Herz ist Trumpf

...zauberhaft leicht inszeniert hatte Jamin Solfaghari..."

Stuttgarter Zeitung, 01.09.1994, Horst Koegler





...Auf der Suche nach der Perle des Lebens
...Jasmin Solfaghari...hat mit der liebevoll umgesetzten "Perle" einen weiteren Beweis ihrer künstlerischen Berufung und Einsatzbereitschaft getragenen Fähigkeiten geliefert, so daß Musik und Bühne zu einer Einheit wurden...

Bietigheimer Zeitung, 01.09.1994, mr/öh



 

  •  MEDEA (1993) Luigi Cherubini
           Bieler Musiktheater, Schweiz
           Musikalische Leitung: Tetsuro Ban, Ausstattung: Andreas Becke




Die Erniedrigung und Rache einer Frau

...Das von der Regisseurin inszenierte und an der Premiere von Tetsuro Ban wiedergegebene Bühnenwerk hinterlässt einen tiefen Eindruck...Der Mut zur Einstudierung dieses einst berühmten und weitgehend vergessenen Werkes wurde für das Ensemble zum grosen Erfolg...

Solothurner Nachrichten, 15. Februar 1993, Josef Schmid



  •  PIMPINONE (1992) Georg Philipp Telemann  
          Hamburgische Staatsoper/opera stabile
          Musikalische Leitung: Daniel Sarge, Bühne: Heinz Gellrich, Kostüme: Doris Kirchhoff

"Jasmin Solfagharis Inszenierung machte die Oper mit pfiffigen Details auch optisch zu einem Juwel, durch liebevolle Personenregie entstand selbst in den stereotypen Dacapo-Arien keine Langeweile"
Kadja Gröhnke, KN 10.11.1992




"Doppelspiel im Elbesand...

..Als beide von der Bühne gehen, zieht ein Unwetter auf. Ein richtiger Theaterdonner. Und genau hier liegt die Stärke der Inszenierung. Die Regisseurin Jasmin Solfaghari läßt sich nicht von einer beleidigten Komponistenseele vorgaukeln, was diese für objektive Wahrheit hält: daß Erfahrung mit Frauen nämlich klug macht....Souverän wird durch den Abend musiziert: auch dies mit einem zwinkernden Auge"
Stefan Rosinski, taz Hamburg 10.11.1992

  • XERXES (1992) Georg Friedrich Händel
           Volkstheater Rostock
           Musikalische Leitung: Sebastian Lang-Lessing, Ausstattung: Anne
Weiler



..Die Darsteller agierten mit charmanter Ironie...So leicht und schwunghaft inszeniert und gesungen ist "Xerxes" eine Wiederentdeckung für den Opernfreund wert. Und die stimmige Umgebung im barocken Sal schafft ein Kunsterlebnis der besonderen Art.

Piste, Mai 1993, M.T.

  • L'INCORONAZIONE DI POPPEA (1992) Claudio Monteverdi
          Bieler Musiktheater, Schweiz
          Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura, Ausstattung: Walter Perdacher


Ein einmaliges Opernerlebnis

...Der jungen Regisseurin Jasmin Solfaghari
wurde die Regie übertragen. Sie bewies dabei ideenreiches Können...

Solothurner Nachrichten, 9.November 1991




Mitten ins Herz

...Die 29 - jährige Regisseurin
Jasmin Solfaghari inszeniert... mit leichter Hand und sorgt mit einfallsreichen Regieanweisungen für Überraschungen auf der Bühne.../

   En plein coeur

...C'est Jasmin Solfaghari, 29 ans, qui signe la mise en scène...: une mise en scène subtile, pleine de bonnes idées et de surprises...

Weekend, 6. 11. 1991, Sandra Manca

   Couronnement réussi

...Chacun des personages qui gravitent autour de ce trio centrl se profile différemment, valorisé par la subtile mise en scène d'une jeune femme: Jasmin Solfaghari. Pas un des gestes dicté ou convenu n'est en contradiction avec le chant ou l'orchestre et les charactères des protagonistes apparaissent nettement au spectateur...

Journal du Jura, 4. 11.1991, Lyne Hirt






Lohnende Entdeckungreise zu Monteverdi

...unter der animierenden Spielführung der jungen Regisseurin Jasmin Solfaghari mit sicherer Hand arrangiert...

Musik & Theater,  Februar 1992, (mm)








...Jasmin Solfaghari, eine noch junge Spielleiterin, führt die Rollenträger mit einem bemerkenswerten Gespür für Natürlichkeit und macht so in dem wirren, verwerflichen Geschehen die Charaktere der Personen doch glaubhaft...

Solothurner Zeitung, 11. November 1991, Peter Zurschmiede

  • Die Schule der Frauen (Finnische Erstaufführung 28.2.1991) Rolf Liebermann
           Sibelius Akatemia Helsinki, Finnland
           Musikalische Leitung: Ian Reid, Bühne: Nina Mansikka, Kostüme: Erika Raitanen







                  
  • TENDER BUTTONS (UA 1991) Thomas Jahn
           Scala Hamburg
           Musikalische Leitung: Matthias Kaul, Bühne: Mascha Braun, Kostüme: Florence von Gerkan


 

Avantgarde in Ottensen

..Gleich die erste Szene des Abends zeigt die Qualität dieser Uraufführung, ihre sinnliche Kraft und die immer wieder angestrebte Durchdringung von Klangraum und Bewegungsraum...Manchmal beschränkt sich die Inszenierung auf kleine, rätselhafte Bildfragmente, dann wieder entwirft sie dramatische Grundituationen, die den szenischen Arrangements auch visuelle Spannung geben...
Szene Hamburg, März 1991, Rolf Suhl










  •  DIE BASSGEIGE (Hamburgische Erstaufführung 1987)  Arghyris Kounadis
          Diplominszenierung
          Forum Hochschule für Musik und Theater Hamburg
          Musikalische Leitung: Daniel Sarge, Bühne: Mark Gläser, Kostüme: Mark Gläser, Isolde Lorenz



BLUES FÜR LEERE BIERFLASCHEN
..großartiges und sehr komisches modernes Musiktheater..

..Der Inszenierung von Jasmin Solfaghari...gelang es...den raschen Wechsel zwischen Komik und Melancholie genau herauszuarbeiten...eine großartige und sehr komische Aufführung modernen Musiktheaters.

taz, 30.11.1987, Johannes Schulz

 


....Insofern hatte es..Jasmin Solfaghari auch nicht schwer ihr Regiehandwerk vorzuführen. Ensembleszenen hatte sie sauber durchgearbeitet, und neben komödiantischen Details zauberte sie auch echte Poesie...

Hamburger Abendblatt, 01.12.1987, ra






Fotos: Bernd Seuffert


MODERNE OPER LEICHT GEMACHT

....Regisseurin Jasmin Solfaghari bezieht das Orcheter sehr witzig in die Handlung mit ein..."Die Baßgeige" bietet sich als Trittbrett für all jene an, die bislang den Zug der zeitgenössischen Oper nicht zu betreten wagten..

Hamburger Morgenpost, 30.11.1987, Renate Sch
warzbauer


  •  DIE OPERNPROBE (1986)
          Opernstudio Hochschule für Musik und Theater Hamburg
          Musikalische Leitung: Jakob Peters-Messer Ausstattung: Jasmin Solfaghari



..Zugegeben: die Geschichte ist nicht sonderlich aufregend - sondern einfach nur komisch - weil's so kitschig ist. Und damit konnte die Regisseurin des Abends Jasmin Solfaghari herrvorragend umgehen....Sie zeigt einen Opernabend der fasziniert - weil alle Beteiligten mit so viel Begeisterung bei der Sache sind und so der Abend nie zur Klamotte wird - sondern zu einem sehensvverten Ulk..."

NDR Abendjournal 7. Februar 1986, Friedhelm Mönter


  • BACH-KANTATEN (1985) St. Pauli Gemeinde Bremen
             St. Pauli Gemeinde Bremen
          Musikalische Leitung: Sigrid  Bruch, Ausstattung: Jasmin Solfaghari


    
  •  diverse szenische Liederabende und eigene Stücke